Der Begriff “Digitalisierung” bezeichnet eigentlich die Überführung analoger Medien in eine digitale Form, beispielsweise wenn ein VHS-Video digitalisiert und auf DVD gebrannt wird.

Im Sinne von Arbeitsprozessen spricht man ebenso von Digitalisierung, wenn ein manueller Prozess von einem digitalen abgelöst wird. Ein Beispiel hierfür ist der geschriebene Brief - was vor 30 Jahren mehrere Tage dauerte, ist heute per E-Mail in Sekunden erledigt.

Der Standort Deutschland steht hier vor großen Herausforderungen, da die Digitalisierung mit nur 10% hinter der von Rest-Europa (12%) und den USA (18%) hinterherhinkt (Quelle).

Was hat das mit den Schittigs zu tun?

Wenn heutzutage von der “Digitalisierung der Arbeitswelt” geredet wird, denken die meisten an ihre internen Prozesse und weniger an ihre Website – wieso eigentlich? Klar, eine Website ist das “digitale Gesicht” einer Firma, sie muss modern, ansprechend und nutzerfreundlich sein.

Darüber hinaus kann sie ihren Besuchern aber noch so viel mehr bieten. Viele Prozesse, z.B. die Konfiguration eines individuellen Produkts (Stichwort Online-Konfigurator), lassen sich komplett über Website oder App abbilden.

Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Der Kunde sieht direkt, was er bestellt (Form, Farbe, etc.), die Bezahlung erfolgt sofort online und der Auftrag kann direkt in die Produktion weitergegeben werden.

Unterm Strich bleibt also eine Zeit- und Kostenersparnis. Was natürlich nur einer von unzähligen Aspekten der Digitalisierung von Arbeitsprozessen ist.

Beispiel zur Prozessdigitalisierung: Heinzelmann Vertriebs-App

Nehmen wir die fiktive Firma Heinzelmann GmbH. Diese stellt seit Generationen Gartenzwerge auf höchstem Niveau her. Seit 2013 wächst die Produktpalette stetig an, da die Kunden immer ausgefallenere Wünsche haben.

Die Vertriebsmitarbeiter und die Kunden im Einzelhandel müssen daher ständig mit aktualisierten Broschüren ausgestattet werden, um über die Produktvielfalt auf dem Laufenden zu bleiben. So weit zum Problem - welches sich digital elegant lösen lässt: Eine Vertriebs-App!

Die App ermöglicht es dem Vertrieb, auch offline beim Kunden vor Ort, die aktuellsten Produkte zu präsentieren. Außerdem bietet sie die Möglichkeit, direkt für den Kunden Bestellungen aufzugeben oder dessen Interesse an bestimmten Produkten zu vermerken.

Die App wird durch eine Anbindung an das bereits vorhandene Warenwirtschaftssystem aktuell gehalten, während sie Anfragen und Bestellungen direkt in das Customer-Relationship-Management (CRM) der Heinzelmann GmbH überträgt.

Darüber hinaus wird die für die App geschaffene Schnittstelle (API) dafür genutzt, den Produktkatalog auf der Website stetig zu aktualisieren. In einer weiteren Ausbaustufe kann der Produktkatalog zu einem Online-Shop ausgebaut werden.

Förderfähigkeit durch den Digitalbonus Bayern

Der Freistaat Bayern treibt aktiv die Digitalisierung von Unternehmen voran und erleichtert es ihnen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und vorhandenes Wachstumspotential zu nutzen. Hierfür wurde, im Rahmen der Initiative Bayern Digital, im Oktober 2016 der Digitalbonus Bayern ins Leben gerufen. Dieser unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen dabei, sich mit Hard- und Software digital aufzurüsten und ihre IT-Sicherheit auszubauen. Voraussetzung für die Subventionierung durch den Digitalbonus ist die nachweisliche Effizienzsteigerung als unmittelbare Folge der Digitalisierung. Gerne beraten wir Sie unverbindlich zum Thema Digitalisierung, Websites oder Apps.

Beispiele für Projekte, bei denen vorhandene Prozesse durch Die Schittigs digitalisiert wurden, aus unserem Portfolio:

Cremer Natursteinimport

Mosaik-Creator

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Die dargestellten Prozesse sind natürlich nur Beispiele für quasi endlos viele Möglichkeiten.